Vergangener Ruhm

Im 200. Gründungsjahr gönnte die Volleyballabteilung die Ausrichtung zweier herausragender Ereignisse. Mit viel Karacho richtete die HT16 die Norddeutsche Meisterschaft der Jungen und Mädchen Unter 14 Jahren aus. Mit Erfolg: Erstmals seit acht Jahren qualifizierte sich eine Mannschaft aus Hamburg für die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften. Alle Einzelheiten zum Turnier findest Du hier.

Knapp vier Wochen später richtete die Volleyballabteilung der HT16 die Deutschen Meisterschaften der Jungen Unter 14 Jahren aus. Mit einem „Heimspiel“ in der Sporthalle Wandsbek versuchten die Volleyballer der HT16 sich an die nationalen Leistungsspitze heran zu schmettern. Die „Jungen in Rot“ hatten die allerhärteste der vier Vorrundengruppen, so dass die angestrebte einstellige Platzierung früh aus den Augen verloren wurde.

Im ersten Gruppenspiel traf das HT16-Team auf den späteren Deutschen Meister aus Paderborn. Lediglich im zweiten Satz war ein deutlicher Leistungsunterschied sichtbar. Im zweiten Gruppenspiel stand der spätere Deutsche Vize-Meister ASV Dachau auf der anderen Netzseite. Trotz der Dachauer Erfolgsbilanz – in den letzten drei Jahren haben die Bayern bereits zwei Mal den Titel gewonnen – erzielten die Hamburger Jungs viele, tolle Punkte. Im entscheidenden Gruppenspiel um den Einzug ins Achtelfinale wartete der TV Bühl, welcher am Ende Platz 3 erlangte. Wegen überraschend vieler Eigenfehler der HT16-Aufschlagspieler gelang der erwünschte Sieg nicht.

Die vorhergehenden Spiele hatten die jungen Volleyballer viel Kraft, Aufmerksamkeit und Emotionen gekostet, so dass im Abschlußspiel des Tages gegen den TV Bliesen die Niederlage zu deutlich ausfällt. Trainer Mischa Urbatzka jedoch fand die richtigen Worte und Gesten, um sein Team auf die abschließende Herausforderung einzustimmen: Mit frischem Mut gelang am Sonntag Vormittag ein versöhnlicher Tie-Break-Erfolg gegen den TV Herxheim. Als 15. beenden die Jungen des Jahrgangs 2003 die erfolgreichste Jugendsaison der HT16.

Mit Stolz auf das Erreichte nimmt Finn Hornung die Urkunde aus der Hand von Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Beach-Volleyball-Legende Axel Hager entgegen. Wer möchte, kann spekulieren, was möglich gewesen wäre, wenn nicht die Top-3-Teams im Weg gestanden hätten. Wer Einzelheiten mag und einzelne Spiele komplett sehen möchte, klickt hier.